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Von Annie O, Berlin - 05.08.2018

Aus: Verlorene Gedanken, Nr. 04/2018
 

Ich war schon immer ein ziemlicher Kopf-Mensch – schon früh merkte ich, dass ich mit Leistung und Erfolg punkten konnte. Seit ich denken kann, war es fester Bestandteil meines Selbstbildes, Superlative anzuhäufen und in allem zu den Besten (oder zumindest den Jüngsten) zu gehören. Es war gar nicht so, dass dies explizit von mir erwartet wurde – allerdings kam ich aus einer Akademikerfamilie, meine Eltern hatten sich beide mit viel Disziplin und Verzicht hochgearbeitet und waren sehr auf ihr gesellschaftliche Außenbild bedacht, so dass ich diese Werte wie selbstverständlich übernahm und internalisierte. Ich lernte, potentielle Erwartungen an mich vorauszusehen und sie aus eigenem Willen zu übertreffen. Mehr lesen...

Kopf-Ich vs. Bauch-Ich:
Von Investmenbankerin zur DJane

Bedingungsloses Grundeinkommen:
ein Impuls für persönlichen und gesellschaftlichen Wandel?­­

Mein Ausstieg zum Einstieg (ins Leben)

Die Geschichte von Gregorius

Von Gregorius - 26.01.2018

Aus: Verlorene Gedanken, Nr. 01/2018
 

Ich war mir nicht ganz sicher, wo ich die Geschichte anfangen muss, jedoch würde ich sagen, dass ich den heutigen Zustand bereits einmal in meiner Jugend hatte. Ich konnte mich aufgrund meiner elterlichen Erziehung nicht so sehr mit dem autoritären, hierarchischen System der Arbeitswelt anfreunden und habe viele Jahre gebraucht, bevor ich etwas anfing. Die Leute sagten mir immer, ich muss eine Ausbildung machen, "was werden". Letztlich habe ich mich dann zur "Integration" gezwungen und mit 22 Jahren eine Ausbildung gemacht. Eine Zukunft mit Geld und eine doch interessante Aufgabe in der IT ließen mich auch leicht durchhalten und über die unangenehmen Chefs hinwegsehen. Dann folgten einige sehr ambitionierte Jahre... Mehr lesen...

...ausgewählte Beiträge

Zeit für Emozipation!

Ein Plädoyer für die ganzheitliche Auffindung und Befreiung männlicher Gefühle

Von Christof Jauernig, Frankfurt - 15.10.2018

Aus: Verlorene Gedanken, Nr. 05/2018

Es ist der 22. April 2016, ein Sonntag. Frankfurt am Main, Therapie- und Wohlfühlzentrum „Berger200“. Meine Fotografien, die ich während meiner sechsmonatigen Rucksacktour durch acht Länder Südostasiens aufgenommen habe, hängen an den Wänden, gerahmt hinter Acrylglas. Jeweils darunter, auf Blättern aus weißem Karton, stehen bordeauxrot übertitelte Beschreibungen der abgebildeten Reisemomente. Aber auch: Abrisse meiner inneren Reise, in deren Verlauf ich zuvor, ohne Plan B, meinen Job als Analyst einer Unternehmensberatung für Banken aufgegeben hatte, weil er für mich einfach nicht mehr zu ertragen gewesen und sinnlos geworden war. Worte darüber, wie es sich angefühlt hatte... Mehr lesen...

Ich entscheide, was ich denke

Von Karen Schlaegel, Rosenheim - 15.10.2018

Aus: Verlorene Gedanken, Nr. 05/2018

Es ist nichts Neues, dass unsere innere Einstellung (Neu-Deutsch: unser Mindset) eine bedeutende Rolle in unserem Leben spielt. Mentalcoaches zum Beispiel arbeiten schon lange mit Hochleistungssportlern, denn das Gewinnen beginnt bekanntlich im Kopf. Postkarten, Kühlschrankmagneten und Instagramsprüche erinnern uns daran, positiv zu denken und an unserer inneren Einstellung zu arbeiten. Und es hört sich irgendwie sehr logisch an. Wenn das alles auch so einfach umzusetzen wäre, würden wir vermutlich alle mit mehr Freude und Leichtigkeit durchs Leben gehen. Warum ist es also im Alltag so schwer, das zu leben, was doch rational so viel Sinn macht? Darum und wie wir es uns zumindest einfachER machen können, geht es in diesem Artikel... Mehr lesen...

I decide what I think

By Karen Schlaegel, Rosenheim - 2018-10-15

From: Verlorene Gedanken, No. 05/2018

It’s not exactly revolutionary news that our mindset plays an important role in our life. Whether it’s coaches working with professional athletes – winning starts in your mind, right? or handwritten postcards, fridge magnets or Instagram posts: we are constantly reminded to think positively and work on our mindset. It sounds pretty logical, too. I suspect though that if it was easy to live our lives accordingly, we’d probably all go through life with more happiness and ease. So, what makes it so difficult to translate what sounds pretty simple and makes so much sense into our everyday life? This is what my article is about and also how we can make it simplER (if not simple) at least... Read  more...

Von Christof Jauernig, Frankfurt - 14.02.2017

Aus: Verlorene Gedanken, Nr. 02/2017
 

Zeitenwende / Dann halt um so mehr lieben

Leben in Zeiten von Donald Trump

Herzenssache

Was will ich eigentlich?

Von Christof Jauernig, Frankfurt - 24.08.2017

Aus: Verlorene Gedanken, Nr. 08/2017

Die Welt hat sich verändert. Es ist nicht mehr zu übersehen. Angefangen hat es irgendwie schleichend und auf mehreren Ebenen. Das Tempo zog an, am Arbeitsplatz gab es plötzlich neue Technologien, vieles ließ sich jetzt schneller erledigen. Und während manche Aufgaben so einfacher wurden, hielt unversehens eine neue Rastlosigkeit Einzug. Auch außerhalb der Arbeitswelt wurde vieles anders. Irgendwann hielten wir diese neuen Wunderdinger in den Händen, Smartphones. Mit ihnen ließ sich auf einmal eine Menge schnell und unterhaltsam regeln, im Blick behalten, kennenlernen. Neue Freunde über virtuelle Netzwerke, am anderen Ende der Welt. Aber irgendwie hatten sie auch die Fähigkeit, uns in ihren Bann zu ziehen, und alte Freunde... Mehr lesen...

Die Zeitenwende hat sich langsam zusammengebraut. Immer mehr verstörende Worte der Wut und des Hasses sind durch den Äther gekrochen, durch die Netzwerke und über die Sender, und haben einen aschgrauen Film aus Hässlichkeit über alles gelegt. Wie kalter Rauch, der sich in Zeitlupe ausbreitet. Wir haben fassungslos auf die Bildschirme gestarrt und gehofft, dass es nochmal gut gehen würde, aber ist es nicht. Und jetzt ist sie da, seit dem 20. Januar 2017, die neue Zeit, für alle sichtbar, erbarmungslos kompromisslos. Der so genannte mächtigste Mensch der Erde ist ab jetzt ein Synonym für zerstörerische Wut, herzlose Verachtung, schamlose Unwahrheit und eitle Selbstsucht. Bewusstlos der Macht verfallen, der Blick sinnentleert, scheinbar... Mehr lesen...

Von Dorothea Gruß, Jena - 30.05.2018

Aus: Verlorene Gedanken, Nr. 03/2018
 

Letzten Monat habe ich eine Lesung von Christof besucht. In der anschließenden Fragerunde bemerkte eine Besucherin sinngemäß, dass es Mut brauche, um innezuhalten, den eigenen Lebenskurs zu hinterfragen und eventuell die Richtung zu ändern. Ich empfinde das ähnlich: Jeder Mensch, der will, muss bei sich selbst beginnen, und das Erforschen und Reifen des Wandelwunschs scheint Herzenskraft, Geduld und Muße zu brauchen. Mal geschieht die Veränderung wie von selbst; Leichtigkeit und Vertrauen weisen den Weg, und alles scheint im Fluss zu sein. Dann wieder kostet es Überwindung, es passieren „Rückschläge“, und Zweifel kommen auf. Ich glaube, die Mut-Frage ist nicht zuletzt deswegen so groß, weil... Mehr lesen...

Das Mädchen, das ihre Songs in den Ghettoblaster schreddert

Ich hatte nie einen Berufswunsch. Zumindest keinen ernstzunehmenden – als Kind wollte ich Busfahrerin werden, wegen des großen Lenkrads. Oder an der Supermarktkasse sitzen, um die Artikel mit einem lauten Piep über den Scanner zu ziehen. Aber sehr früh entdeckte ich meine Leidenschaft für die Musik. Zum Leidwesen meiner Nachbarn spielte ich alles gleichzeitig – und sehr laut. Gitarre, Klavier, Gesang, auf irgendwas rumtrommeln. Und dabei nahm ich mich dann mit meinem Ghettoblaster auf Kassette auf und war meine eigene One-Woman-Band. Außerdem sang ich in einem Kinderchor, versuchte mich an verschiedenen Instrumenten, hatte aber nie Bock auf Unterricht oder Noten. Immer freestyle, mit völlig verknoteten Fingern am Klavier Tasten drücken... Mehr lesen...

Von FEE., Frankfurt - 29.04.2019

Aus: Verlorene Gedanken, Nr. 02/2019